SSV Datteln

SSV ehrt nach neuen Kriterien

DATTELN. (ses) Nachdem der Stadtsportverband (SSV) die Sportlerehrung 2016 nach längerer Pause wiederaufleben ließ, plant er zurzeit die diesjährige Ehrung am 29. April. Neu: Vorgeschlagen und ausgezeichnet werden dürfen auch Sportler, die in Datteln leben, aber für auswärtige Vereine starten. Der SSV hat eine neue Ordnung zur Sportlerehrung erarbeitet, die noch Politik und Verwaltung vorgelegt werden muss. Sie sieht vor, dass der SSV jährlich einen Termin festlegt, die Ehrung organisiert und durchführt, eine Jury zusammenstellt sowie Mannschaften und Einzelsportler jeweils in den Kategorien weibliche Jugend, männliche Jugend, Männer und Frauen auszeichnet. Vorschläge machen dürfen sowohl Dattelner Vereine wie auch Bürger bis zu einem Termin, der noch bekannt gegeben wird. siehe „Sportler des Jahres gesucht“
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Sportler des Jahres gesucht

Sportlerehrung: Auch Dattelner, die für auswärtige Vereine starten, können geehrt werden VON SEBASTIAN SCHNEIDER DATTELN. Für die diesjährige Sportlerehrung am 29. April hat sich der Stadtsportverband eine Neuerung überlegt: Ausgezeichnet werden können nun auch Dattelner Sportler, die für einen auswärtigen Verein starten. Nachdem die Sportlerehrung im Jahr 2016 – „recht erfolgreich“, wie der SSV-Vorsitzende Peter Amsel sagt – wiederbelebt wurde, kam die Frage auf, wie denn mit Dattelner Athleten umzugehen sei, die ihre Erfolge für Vereine in anderen Städten feiern. Diese waren nämlich im vergangenen Jahr noch nicht einbezogen worden. Und die Antwort lautete: Auch sie gehören zu Datteln und sollten folglich auch geehrt werden können. So ließ der SSV einen entsprechenden Passus in seine neue Ordnung zur Sportlerehrung einfließen, die noch Politik und Verwaltung vorgelegt werden muss. „Wir wollen das Ganze damit öffnen“, sagt der stellvertretende SSV-Vorsitzende Dr. Konrad Stolzenberg (TV 09). Das passt auch wunderbar ins Konzept der Ehrung, die sich ansonsten ja auch offen gestaltet: Bewusst entschied sich der SSV bereits 2016, dass es nicht nur darum zu gehen habe, wie erfolgreich ein Sportler sei, sondern auch um andere Kriterien wie Trainingsfleiß und generelles Engagement für den Sport. Kurz gesagt: Der Breitensport soll bei der Ehrung seinen festen Platz neben dem Leistungssport haben. Bestes Beispiel dafür bei der Sportlerehrung vergangenen Jahres war Günter Matern, der mit 86 Jahren sein erstes Sportabzeichen machte und dafür zurecht geehrt wurde. Nach der neuen Ordnung können nun auch Sportler wie Ruderer Malte Jakschik (RV Rauxel), der in Rio de Janeiro mit dem Deutschlandachter die olympische Silbermedaille gewann, oder Leichtathletin Angelina Geitz (LG Dortmund), die vor wenigen Tagen Westdeutsche Meisterin der U18 über 1500 Meter wurde, zur Auszeichnung vorgeschlagen werden. Damit kein falscher Eindruck entsteht: Der Weg zum Erfolg führt nicht immer aus der Stadt heraus, sondern manchmal auch in sie hinein. So lebt beispielsweise Rollkunstläuferin Sina Pissarius zwar in Bochum – feierte aber ihren dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2016 und Erfolge auf internationaler Bühne aber für den TV Datteln 09. Die Vorschläge zur Ehrung können sowohl von Dattelner Vereinen wie auch Privatpersonen eingereicht werden. Sie müssen bis zu einem bestimmten Termin Anfang April, den der SSV noch genau benennt, abgegeben werden. Dann legt eine Jury, die mit Vertretern des SSV, der Sportverwaltung sowie eventuell noch weiteren Personen besetzt ist, die zu Ehrenden fest. Die Auszeichnung selbst soll am 29. April im TV-Heim inklusive anschließender großer (für alle offenen) Party stattfinden. Geehrt werden dann Einzelsportler und Teams jeweils in den Kategorien weibliche Jugend (bis 18 Jahre), männliche Jugend (bis 18 Jahre), weibliche Erwachsene und männliche Erwachsene. Zusätzlich kann es Sonderpreise geben.
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PRESSEMITTEILUNG Dattelns beste Sportler gesucht

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